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Industriebaurichtlinie

Industriell genutzte Gebäude und Produktionsstätten bergen durch ihre Größe und komplexen Nutzungsbedingungen ein hohes Gefahrenpotential. Als Grundlage für die besonderen Anforderungen an den Brandschutz dient die Industriebaurichtlinie.

Diese Anforderungen betreffen unter anderem den Feuerwiderstand von Bauteilen und die Brennbarkeit von Baustoffen, die Größe der Brandabschnitte und die Anordnung und Lage der Rettungswege.

Die Richtlinie deckt ein breites Spektrum von unterschiedlichen Gebäudearten und –nutzungen ab, etwa Fabriken, Lagergebäude, Hochregallager oder Werkstätten.

Im Rahmen des für Sonderbauten erforderlichen Brandschutzkonzeptes können Bauherren hier die Industriebaurichtlinie anwenden. Auf diese Weise können sie der Bauaufsichtsbehörde gegenüber nachweisen, dass die Voraussetzungen für Erleichterungen vorliegen.

Die Industriebaurichtlinie bietet drei Verfahren an:

  1. das vereinfachte Verfahren ohne Brandlastermittlung
  2. das Verfahren unter Verwendung der Regelungen der DIN 18230-1 und
  3. Nachweise mit anerkannten Methoden des Brandschutzingenieurwesens

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