Inhaltsbereich

Navigationsbild  zu Prävention

Essstörungen

Landesfachstelle Ess-Störungen NRW

Logo der Landesstelle Sucht NRW

Unter Essstörungen werden vor allem die drei Krankheitsbilder „Anorexia nervosa”, „Bulimie” und „psychogene Adipositas” zusammengefasst. Essstörungen sind am ehesten den psychosomatischen Krankheiten zuzuordnen. Sie können in unterschiedlicher Ausprägung auch Suchtaspekte aufweisen.

Die Ursachen sind vielschichtig und umfassen soziokulturelle, biologische und psychische Faktoren. Nach Schätzungen leben in Nordrhein-Westfalen etwa 100.000 Anorexie- und circa 300.000 Bulimie-Kranke. Mädchen und junge Frauen sind besonders häufig betroffen. Es können jedoch auch Jungen und Männer an diesen Ess-Störungen erkranken.

Die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW (MGEPA) geförderte Landesfachstelle Essstörungen NRW ist Ansprechstelle für Fragen im Zusammenhang mit Essstörungen. Sie bietet fachliche Beratung von Institutionen und Einrichtungen vor allem im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Präventions- und Hilfeangeboten sowie den Auf- und Ausbau hilfesystemübergreifender Vernetzungsstrukturen auf örtlicher bzw. regionaler Ebene. Zu ihren Angeboten gehören außerdem praxisorientierte Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.

 

Konkrete Hilfestellung für Betroffene und Angehörige

Für Betroffene und Angehörige - aber auch für Fachkräfte, die Hilfesuchende weitervermitteln möchten oder den fachlichen Austausch suchen - leisten örtliche bzw. regionale Vernetzungsinitiativen aktive Unterstützung und Hilfestellung. 

In diesen Hilfenetzwerken haben sich Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen des Hilfesystems zusammengeschlossen mit dem Ziel, Angebote der Prävention und Hilfe für Menschen mit Essstörungen zu verbessern.

Hier finden Sie eine Übersicht der bestehenden Netzwerke in Nordrhein-Westfalen mit ihren jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partnern

 

Darüber hinaus unterhält die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Betroffene, Angehörige und Fachwelt eine Internet-Seite mit vielen themenspezifischen Informationen und konkreten Hilfestellungen (www.bzga-essstoerungen.de). Durch gezielte Aufklärung möchte die bundesweit tätige Institution ein Bewusstsein für Ess-Störungen schaffen und langfristig dem Entstehen dieser Erkrankungen vorbeugen.

 


MGEPA im Überblick


© MHKBG Nordrhein-Westfalen