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Ambulante Versorgung

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"Barrieren abbauen - Ideen und Vorschläge für Ihre Praxis" - Ein Service der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

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Die ambulante medizinische Versorgung ist der Teil der Versorgung, mit dem die meisten Menschen wohl am ehesten und häufigsten in Berührung kommen.

Sie wird erbracht durch Haus-, Fach- und Zahnärztinnen und -ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Einzel- und Gemeinschaftspraxen, in Medizinischen Versorgungszentren und zum Teil auch in Krankenhäusern. Zur ambulanten Versorgung zählen auch die veranlassten Leistungen, das heißt die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln, Medikamenten, medizinische Pflegeleistungen usw.

 

Aktionsprogramm "Hausärztliche Versorgung"

Rund die Hälfte der Hausärztinnen und Hausärzte wird aus Altersgründen voraussichtlich in den kommenden zehn bis 15 Jahren ihre Praxis aufgeben – und womöglich keine Nachfolgerin bzw. keinen Nachfolger finden. Mit dem „Aktionsprogramm zur Stärkung der hausärztlichen Medizin und Versorgung" (Hausarztaktionsprogramm) steuert das Land Nordrhein-Westfalen dieser Entwicklung entgegen und ergänzt die Sicherstellungsmaßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Es nimmt damit seine politische Mitverantwortung für die Sicherstellung der ambulanten Versorgung wahr.

  

Mit dem Hausarztaktionsprogramm setzt das Land in Kommunen mit bis zu 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern finanzielle Anreize, um die Niederlassung für Hausärztinnen und Hausärzte insbesondere in ländlichen Regionen attraktiver zu machen und punktuellen Engpässen in der ambulanten hausärztlichen Versorgung entgegen zu wirken. Dazu werden aus Landesmitteln bis zu 50.000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt. Konkret werden Zuwendungen für eine Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten, für eine Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung durch angestellte Ärztinnen und Ärzte in Gebieten gewährt, in denen in Zukunft die hausärztliche Versorgung aufgrund der Altersstruktur der Hausärzteschaft durch das Ausscheiden von Hausärztinnen und Hausärzten bedroht ist bzw. mittelfristig gefährdet sein kann.

  

Darüber hinaus werden Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten mit 500 Euro monatlich unterstützt, die in den Förderregionen ihre Weiterbildungszeit in Hausarztpraxen absolvieren.

Auch die Ausbildung von medizinischen Fachangestellten (MFA) zu einem / einer Entlastenden Versorgungsassistentin bzw. –assistenten (EVA) wird durch das Land in Höhe von bis zu 1.000 Euro gefördert. Diese EVAs sollen die Hausärztinnen und Hausärzte insbesondere bei Hausbesuchen entlasten.

Mit Blick auf die Errichtung von Lehrpraxen beteiligt sich das Land einmalig mit bis zu 10.000 Euro an den entsprechenden Investitionskosten.

  

 

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