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Öffentlicher Gesundheitsdienst

Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung übernimmt auch das Öffentliche Gesundheitswesen wichtige Aufgaben. Einrichtungen, die man als Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) bezeichnet, gibt es auf der Ebene des Bundes, der Länder und der Kommunen. Der ÖGD kümmert sich aber weniger um die Gesundheit des einzelnen Menschen, sondern hat eher die Förderung und den Schutz der Gesundheit die Bevölkerung insgesamt im Blick. So beobachtet er

  • die gesundheitlichen Verhältnisse und die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung,
  • wirkt mit an der Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten,
  • überwacht Hygienevorschriften und die Herstellung und den Handel mit Arzneimitteln, Medizinprodukten, Betäubungsmitteln und Gefahrstoffen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der ÖGD die gesundheitliche Versorgung von Menschen auch selbst übernehmen - meist gilt dies für Menschen, die keinen oder nur einer erschwerten Zugang zur Regelversorgung haben.

 

Organisation des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

Die Kommunen und Kreise sind auf der kommunalen Ebene Träger des ÖGD; sie heißen "untere Gesundheitsbehörde" (Gesundheitsämter). Ihre vielfältigen Aufgaben regelt das Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Auf der Landesebene sind das Gesundheitsministerium und die fünf Bezirksregierungen Träger des ÖGD. Das Ministerium hat - neben seiner Aufsichtsfunktion - vorrangig die Aufgabe der politischen Planung und Förderung von strukturellen Maßnahmen. Gemeinsam mit der Landesgesundheitskonferenz legt es beispielsweise landesweite Gesundheitsziele fest. Dabei wird es unterstützt vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalent.

Aus-, Fort und Weiterbildung für die Beschäftigten des ÖGD bietet die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen (AföG) an.

 

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