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Mädchen und Frauen mit Behinderung

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In Nordrhein-Westfalen leben über eine Million Frauen und Mädchen mit einer Behinderung oder schweren chronischen Erkrankung. Sie sind mehrfach diskriminiert, wegen ihres Geschlechts und ihrer Behinderung. Für sie bestehen besondere Hürden, ein selbstbestimmtes, sozial anerkanntes Leben, mit existenzsichernder Beschäftigung, guter gesundheitlicher Versorgung und ohne Gewalt zu führen.

Betroffene Frauen sind auf Landesebene bereits seit 1995 im Netzwerk Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW organisiert, um ihre Interessen zu Gehör zu bringen und ihre Selbsthilfe nach dem Prinzip "Peer-to-Peer" und "nicht über uns, sondern mit uns" zu stärken. Das Ministerium fördert die Geschäftsstelle dieses Netzwerks (Netzwerk-Büro) und unterstützt damit ausdrücklich diesen Ansatz der Hilfen zur Selbsthilfe.

Im Behindertengleichstellungsgesetz auf Bundesebene (§ 2), im IGG NRW (§ 1) und in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK, Artikel 6) ist verankert, dass die besondere Situation und der sich daraus ergebende spezielle Unterstüt-zungsbedarf von Frauen und Mädchen mit Behinderung explizit zu berücksichtigen sind. Das Netzwerk und NetzwerkBüro werden von der Landesregierung systematisch und kontinuierlich an der Erstellung und Umsetzung der Inklusion in Nordrhein-Westfalen beteiligt, um die besonderen Belange von behinderten Frauen auf allen Politikfeldern der Behindertenpolitik zur Geltung zu bringen.

Ein aktueller Schwerpunkt der Arbeit des NetzwerkBüros ist die Prävention von Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderung, insbesondere derjenigen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe wohnen und arbeiten. Hierzu fördert das Ministerium den Austausch, die Verbreitung und Vernetzung von Beste-Praxis-Beispielen zur Prävention von Gewalt in Einrichtungen.

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