Inhaltsbereich

Navigationsbild zu Frauen

Genitalverstümmelung

Geschätzt leben in NRW aktuell 10.000 Migrantinnen, die beschnitten wurden und rund 2.000, die davon bedroht sind. Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist eine Menschenrechtsverletzung. Sie wird zumeist an Mädchen vom Baby- bis ins Jugendalter vorgenommen und führt zu erheblichen gesundheitlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen für die Betroffenen.

Das Ministerium unterstützt Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, weitere Beschneidungen zu verhindern und bereits betroffene Frauen mit Beratung zu unterstützen. Dazu gehört die Förderung der landesweit einzigen Beratungsstelle „stop mutilation“, die intensive soziale Beratungsarbeit leistet und über das Thema aufklärt. Der Runde Tisch gegen Mädchenbeschneidung NRW, der viermal im Jahr tagt und verschiedenste, mit dem Thema berührte Akteurinnen und Akteure vernetzt, wird ideell und organisatorisch unterstützt.

Zudem hat das Land Ende 2016 den Aufbau des Bildungsportals KUTAIRI ermöglicht, das sich an Personal des Gesundheitswesens ebenso wie an Aktive in der Flüchtlingsbewegung, Lehrpersonal in Kita und Schule und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendämtern richtet.

 

Weiterführende Informationen

MGEPA im Überblick


© MHKBG Nordrhein-Westfalen