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Gewalt gegen Frauen

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Frauen erleben Gewalt im Geschlechterverhältnis in unterschiedlichsten Formen; sei es als körperliche, oder psychische Gewalt. Für alle Frauen ist die Möglichkeit, sexualisierte Gewalt zu erleben, eine potenzielle Bedrohung, die ihr Alltagsleben, oft unbewusst, mit bestimmt; für viele Frauen ist diese Gewalterfahrung bittere Realität. Verschiedene Gruppen von Frauen, wie Seniorinnen, Lesben, Migrantinnen und Frauen mit Behinderungen, sind zudem besonderen Diskriminierungen und gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt.

Von Gewalt betroffene Frauen können in einem der 62 landesgeförderten Frauenhäuser Schutz suchen oder sich in einer der mit Landesmitteln unterstützten 58 allgemeinen Frauenberatungsstellen, 51 Fraueninitiativen gegen sexualisierte Gewalt oder 8 spezialisierten Beratungsstellen für Menschenhandelsopfer Rat und Hilfe holen.

 

Die qualitative und strukturelle Weiterentwicklung der Frauenhilfeeinrichtungen ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Das hexenHAUS Espelkamp, als Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen, hat im Zeitraum März 2014 bis Februar 2017 mit Stiftungsmitteln das Modellprojekt Richtungswechsel –sichtbar – sicher – selbstbestimmtdurchgeführt. Das Frauenhaus wurde aus der Anonymität geholt, die Adresse ist öffentlich. Erprobt wurden Methoden und Instrumente einer systemischen Frauenhaus- und Frauenberatungsstellenarbeit.

Die im Auftrag des Landes erfolgte Evaluation des Modellprojekts untersucht die einzelnen Elemente des Projekts, analysiert die Erreichung der angestrebten Ziele und befasst sich mit der Übertragbarkeit auf andere Standorte und Einrichtungen.

Evaluation des Vereins Zoom – Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V

 

Auf regionaler Ebene sind die Frauenhilfeeinrichtungen in Arbeitsgemeinschaften oder an Runden Tischen mit der Polizei, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Jugendämtern, dem Gesundheitsbereich und teilweise auch der Justiz vernetzt. Es werden Fachtagungen, Informationsbroschüren und andere Projekte der Runden Tische finanziert und damit gleichzeitig die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure vor Ort unterstützt.

www.frauennrw.de

 

 

Landesaktionsplan „NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt"

Die Landesregierung verstärkt ihre Aktivitäten zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt. Erstmals bündelt das Land alle Maßnahmen, die das Ziel haben, präventiv die Entstehung von Gewalt zu verhindern, betroffenen Frauen und Mädchen frühzeitig zu helfen und Umfeld und Hilfesysteme zu sensibilisieren, die Folgen von Gewalt besser zu erkennen in in einem Landesaktionsplan „NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt“. Der Landesaktionsplan wurde am 13. September 2016 verabschiedet.

Der Landesaktionsplan orientiert sich an den Leitmotiven „innovativ-inklusiv-nachhaltig“ und nimmt verschiedenste Handlungsfelder und Zielgruppen in den Blick. Neben den Ereignissen der Silvesternacht von Köln oder den Bedürfnissen traumatisierter Flüchtlingsfrauen werden auch Themenfeldern wie Gewalt im digitalen Raum, Gewalt in der Prostitution oder Gewalt im Bereich Trauma und Alter eigene Kapitel gewidmet.

Zur Pressemitteilung

Landesaktionsplan "NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt"


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