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Menschenhandel

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Mit falschen Versprechungen werden junge Frauen überwiegend aus sehr armen Verhältnissen nach Deutschland gelockt und zumeist auf dem Weg hierhin mit Gewalt gefügig gemacht. Die Menschenhändler nehmen ihnen die Ausweispapiere und damit ihre Identität. Aber auch Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit werden in die Prostitution gezwungen.

Mit Hilfe der Mitarbeiterinnen der acht landesgeförderten spezialisierten Beratungsstellen für Menschenhandelsopfer können sich die von sexueller Ausbeutung betroffenen Mädchen und Frauen überlegen, ob sie als Zeuginnen vor Gericht aussagen möchten oder ihre freiwillige Ausreise vorbereiten. Sie genießen einen vierwöchigen Abschiebeschutz.

Als einziges Bundesland finanziert Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren die sichere dezentrale und anonyme Unterbringung der Opfer während ihres Aufenthaltes hier in Deutschland.

Das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt erstellt jährlich eine Übersicht über die Kriminalitätsentwicklung im Bereich Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.

 

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