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Heimatförderprogramm

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Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet.
Start für umfassende Heimatförderung in Nordrhein-Westfalen

 

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm zur Förderung und Stärkung unserer vielfältigen Heimat in Nordrhein-Westfalen überschrieben.

„Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein. Sie stärken mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft und die Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise. Sie tragen dazu bei, dass unsere Traditionen und Werte bewahrt und nach vorne entwickelt werden und sie geben diese an die nächste Generation weiter“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach. 

Heimat ist Lebensqualität und schafft Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint. Die Landesregierung fördert Initiativen und Projekte, die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft und damit Heimat stärken.


Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, die positiv gelebte Vielfalt in unserem Bundesland deutlich sichtbar werden zu lassen. Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht.
Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Eine Antragsstellung ist ab sofort möglich. Die dazu benötigten Formulare finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

 

Videobotschaft von Ministerin Ina Scharrenbach zum Start des Heimatförderprogramms

Bild Video

(Start des Videos durch Klick auf das Bild)



Häufige Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm

 

 

Die fünf Elemente der Heimatförderung

 

Heimat-Scheck

Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks à 2.000 Euro bereitgestellt.

Der „Heimat-Scheck“ ist der Möglichmacher für all solche guten Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis werden auf ein Minimum reduziert, so dass Motivation sofort in Taten umgesetzt werden kann.

Förderrichtlinie "Heimat-Scheck"

Förderung "Heimat-Scheck online beantragen: www.heimatfoerderung.nrw/onlineantrag

Weitere Informationen zum Verfahren siehe  Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm

Hinweis: Anträge für das Jahr 2018 können nur bis zum 20.11.2018 gestellt werden. Der mit der Unterschrift versehene Ausdruck des online gestellten Scheck-Antrags muss auf dem Postweg bis zum 23.11.2018 bei der Bezirksregierung eingegangen sein. Später eingehende Anträge können aus haushaltsrechtlichen Gründen leider nicht mehr bewilligt werden, da die Erstellung des Zuwendungsbescheides und die Auszahlung der Mittel noch im Jahr 2018 nicht sichergestellt werden kann. Selbstverständlich bleibt es Ihnen vorbehalten, einen Antrag für das Jahr 2019 zu stellen.

Nach dem 20.11.2018 ist nur noch eine Antragstellung für die Folgejahre 2019 möglich. Bereits vor dem Stichtag gespeicherte Anträge für das aktuelle Jahr 2018 können nach Erreichen dieses Stichtags ebenfalls nicht mehr für das laufende Jahr freigegeben werden. Es besteht aber die Möglichkeit, diese in einen Antrag für das Jahr 2019 abzuändern und direkt einzureichen.

Bild Heimat-Scheck

 

 
 

Heimat-Preis

Für innovative Heimatprojekte wird ab 2019 ein Preis ausgelobt, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern soll. Anträge können bereits jetzt gestellt wreden. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Kleinere Gemeinden erhalten vom Land  ein Preisgeld von 5.000 Euro, Kreise von 10.000 Euro, größeren Kommunen werden 15.000 Euro zur Verfügung gestellt, sofern sie sich per Rats- oder Kreistagsbeschluss zur Teilnahme entscheiden.

Förderrichtlinie "Heimat-Preis"

Förderung "Heimat-Preis" online beantragen: www.heimatfoerderung.nrw/onlineantrag

Weitere Informationen zum Verfahren siehe  Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm

Bitte nutzen Sie für eine Beantragung möglichst den Online-Antrag (siehe oben). Sollte es Ihnen nicht möglich sein, einen Online-Antrag zu stellen, finden Sie hier auch das Antragsformular "Heimat-Preis" zum Ausdrucken und Ausfüllen.

 

 

Heimat-Werkstatt

Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden, damit eine inhaltliche Auseinandersetzung in Gang gesetzt werden kann. Denn jede Region – ob Stadtviertel oder eine Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren. Vertreter von Initiativen und anderen Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk entwickelt und verwirklicht werden.

Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwändige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können Kommunen, Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Fördergrundsätze "Heimat-Werkstatt"

Antragsformular "Heimat-Werkstatt" (Formular kann am PC ausgefüllt werden. Weitere Informationen zum Verfahren siehe auch unter "Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm")

 

 

Heimat-Fonds

Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ soll vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände erfolgen. Der Mindestanteil der Kommune beträgt 10 Prozent. Bei grenzüberschreitenden Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Förderrichtlinie "Heimat-Fonds"

Antragsformular "Heimat-Fonds" (Formular kann am PC ausgefüllt werden. Weitere Informationen zum Förderverfahren siehe auch unter "Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm")

 

 

Heimat-Zeugnis

Hier steht die Schaffung und Bewahrung von in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägender Bauwerke, Gebäude oder entsprechender Orte in der freien Natur im Fokus. Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 % (Private) bzw. 80 % (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Fördergrundsätze "Heimat-Zeugnis"

Antragsformular "Heimat-Zeugnis" (Formular kann am PC ausgefüllt werden. Weitere Informationen zum Förderverfahren siehe auch unter  "Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Heimatförderprogramm")

 

Fotohinweise:
Bildleiste Heimat (v.l.n.r.): 1,2,4,6,7: panthermedia.net/ Berg, Lindert-Rottke, mic1805, Schaefer, Wick; 3,5,8,9: iStock.com/monkeybusinessimages, kieferpix, Kondoros, Jodice
Heimat-Scheck: © MHKBG NRW/iStock.com, panthermedia.net, contrastwerkstatt - Fotolia.com


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