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Bezeichnungen

Gemeinde- und Kreisbezeichnungen

Foto zweisprachige Ortsschilder

 

 

Gemeinden, Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen können zusätzlich zu ihrem Namen eine amtliche Zusatzbezeichnung führen, mit der sie auf ihre Geschichte oder heutige Bedeutung hinweisen. Diese Möglichkeit wurde im Oktober 2011 durch eine Änderung der Gemeindeordnung und der Kreisordnung geschaffen. Darüber hinaus ist es nun auch möglich, die Übersetzung des Gemeindenamens in eine andere Sprache oder lokale bzw. regionale Sprachvarietät (Mundart, z. B. Niederdeutsch) als Zusatzbezeichnung gemäß § 13 Absatz 3 GO NRW zu führen.

 

Räte und Kreistage müssen mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder die Zusatzbezeichnung bestimmen. Mit der Genehmigung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen wird die vom Rat/Kreistag beschlossene Bezeichnung amtliche Zusatzbezeichnung der Gemeinde/des Kreises.

 

Die Zusatzbezeichnung ist in der Hauptsatzung zu vermerken und kann von der Gemeinde/dem Kreis im Briefkopf und auf Behördenschildern geführt werden. Sie darf auch auf Ortsschildern verwendet werden. Nicht erforderlich ist dagegen, Pass- und Ausweisdokumente zu ändern. Hier reicht die Angabe der ausstellenden Behörde.

 

Weitere Hinweise enthält ein Informationsblatt des Ministeriums

  

  

Übersicht über die bislang genehmigten amtlichen Bezeichnungen

 
Gemeinden und Kreise mit Zusatzbezeichnungen

Bislang führen 41 Städte eine Zusatzbezeichnung (Stand: 25.07.2018):

 

Attendorn: Hansestadt

Borgentreich: Orgelstadt

Breckerfeld: Hansestadt

Brüggen: Burggemeinde

Drensteinfurt: Stewwert

Enger: Widukindstadt

Ennepetal: Stadt der Kluterthöhle

Erkrath: Fundort des Neanderthalers

Gescher: Glockenstadt

Grefrath: Sport- und Freizeitgemeinde

Haan: Gartenstadt

Hagen: Stadt der FernUniversität

Harsewinkel: Die Mähdrescherstadt

Herford: Hansestadt

Horstmar: Stadt der Burgmannshöfe

Hövelhof: Sennegemeinde

Holzwickede: Emscherquellgemeinde

Hückeswagen: Schloss-Stadt

Kerpen: Kolpingstadt

Kevelaer: Wallfahrtsstadt

Kreuzau: Krözau

Leichlingen: Blütenstadt

Lügde: Stadt der Osterräder

Medebach: Hansestadt

Meschede: Kreis- und Hochschulstadt

Radevormwald: Stadt auf der Höhe

Rödinghausen: Ränghiusen

Roetgen: Tor zur Eifel

Saerbeck: NRW-Klimakommune

Schwerte: Hansestadt an der Ruhr

Siegen: Universitätsstadt

Solingen: Klingenstadt

Stolberg: Kupferstadt

Tecklenburg: Die Festspielstadt

Waldbröl: Marktstadt

Warburg: Hansestadt

Wegberg: Mühlenstadt

Werl: Wallfahrtsstadt

Werther: BöckstiegelStadt

Wipperfürth: Hansestadt

Witten: Universitätsstadt an der Ruhr


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