04.04.2019

Ministerin Ina Scharrenbach: 10,8 Millionen Euro für den Erhalt des historisch-kulturellen Erbes – Denkmäler der Kunst, der Geschichte, der Kultur, der Landschaft und Naturdenkmale stehen unter dem Schutz des Landes

Bau

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Steinerne Zeugen unserer reichhaltigen Heimat haben Zukunft in Nordrhein-Westfalen. Mit dem ,Denkmalförderprogramm 2019´ sichern wir das kulturelle Erbe, denn Baudenkmäler sind Teil des Gedächtnisses unseres Landes. Den größten Beitrag zum dauerhaften Erhalt und Pflege unserer Denkmäler leisten die Eigentümerinnen und Eigentümer mit ihrem hohen persönlichen, ideellen, fachlichen und finanziellen Einsatz. Dabei unterstützt sie das Land Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Etwa 1,5 Millionen Euro bekommen 162 Städte und Gemeinden als Pauschalmittel zugewiesen (2018: 1,3 Millionen Euro). Rund 9,3 Millionen Euro werden für dringend notwendige Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen als Einzelförderung zur Verfügung gestellt. „Die nochmalige Erhöhung der Mittel für den Denkmalschutz ermöglicht es, gerade das große Engagement von Privaten zu unterstützen. Denkmäler stiften Identität und machen unsere Städte und Gemeinden einzigartig. Es sind Menschen, die die Steine zum Sprechen bringen, andere dafür begeistern und Geschichte so erlebbar machen. Mit dem ,Denkmalförderprogramm 2019´ erkennen wir das große Engagement an und sprechen zugleich unseren Dank und unsere Anerkennung aus“, so die Ministerin weiter.

Baudenkmäler prägen vielfach das Stadt- und Ortsbild, sind Wahrzeichen – zum Teil weithin sichtbar. Mit über 80.000 Baudenkmälern, die sich zu rund 80 Prozent in privater Hand befinden, verfügt Nordrhein-Westfalen über ein großes historisch-kulturelles Erbe. „Neben den fünf Welterbestätten, den nationalen Monumentaldenkmälern wie dem Hermanns-Denkmal oder dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal und zwei nationalen Naturmonumenten in Nordrhein-Westfalen, verfügen wir in unserem Land über zigtausend ,hidden-champions´ im Denkmalbereich. Kleine und größere Baudenkmäler, die entdeckt werden wollen und sollen. Sie sind fester Bestandteil unserer Heimat“, so die Ministerin abschließend.

Zusätzlich zum Denkmalförderprogramm 2019 beteiligt sich das Land an den Restaurierungsarbeiten an Kirchenbauten von besonderer Bedeutung, wie etwa dem Kölner Dom oder St. Maria zur Wiese in Soest, mit weiteren 1,5 Millionen Euro und an der Arbeit der Jugendbauhütten mit 100.000 Euro.