14.04.2022

Ministerin Scharrenbach: Dörfer zu stärken, heißt: Starke Strukturen für starken Brandschutz – rund 20,1 Millionen Euro für Feuerwehrhäuser

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen sind Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner unseres Landes Nordrhein-Westfalen.

„Feuerwehren sind wichtige Schutzpatrone für unsere Dörfer: Die Bürgerinnen und Bürger des Landes Nordrhein-Westfalen können sich auf die Menschen in den Feuerwehren und den anerkannten Hilfsorganisationen verlassen – und das jeden Tag. Gerade in den Dörfern mit bis zu 10.000 Einwohnern ist die ehrenamtliche Struktur der Feuerwehr unverzichtbares Element der Gefahrenabwehr. Darüber hinaus ist dieses bürgerschaftliche Engagement ein hohes Gut und für das gesellschaftliche Miteinander von unverzichtbarer Bedeutung,“ so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Technische Veränderungen und Neuerungen erfordern gerade in Dörfern bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern oftmals strukturelle und organisatorische Infrastrukturmaßnahmen im Bereich des Feuerschutzwesens; dies betrifft insbesondere den Neubau bzw. die Erhaltung von Feuerwehrhäusern. Mit dem erstmals 2021 aufgelegten Landesprogramm hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein weiteres starkes Signal gesetzt, denn: „Ein starkes Nordrhein-Westfalen gibt es nur mit zukunftsfähigen Dörfern,“ so Ministerin Scharrenbach weiter.

Insgesamt unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen seit 2021 mit rund 42,6 Millionen Euro Investitionsvorhaben zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes und zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft in Gemeinden und Ortsteilen von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Zahlreiche Projekte aus dem zurückliegenden Programmjahr 2021 befinden sich bereits in der Umsetzung, um die Gebäude und die Ausstattung der Feuerwehrinfrastruktur zu verbessern und mit den neuesten Sicherheitsvorkehrungen und den Anforderungen an einen zeitgemäßen Brandschutz auszustatten. Vielfach sind beispielsweise auch Anbauten oder Neubauten nötig, um die Schwarz-Weiß-Trennung (Trennung zwischen verschmutzter Einsatz- und Zivilbekleidung) herzustellen, Räume für die Jugendfeuerwehr zu schaffen oder neue Stellplätze für Einsatzfahrzeuge zu realisieren.