02.10.2019

Ministerin Scharrenbach: Kreativität schafft Heimat im Ruhrgebiet – Wir fördern die besten Ideen mit dem Projekt #heimatruhr

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung stellt in den Jahren 2020 und 2021 bis zu drei Millionen Euro für das Projekt #heimatruhr zur Verfügung. Das Projekt unterstützt Künstlerinnen und Künstlern, Kreative und Kulturschaffenden dabei, innovative Ideen für mehr Lebensqualität im Ruhrgebiet zu entwickeln und neue Heimatorte zu schaffen. Das Konzept wird vom Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) und dem european centre for creative economy (ecce GmbH) durchgeführt. Zum Projekt startet heute eine Online-Umfrage unter rund 10.000 Künstlerinnen und Künstlern, Kreativen und Kreativschaffenden, um Orte und Ideen zur Weiter-, Um- und Neugestaltung von Flächen, Plätzen, Gebäuden und Treffpunkten zu ermitteln.

„Mit dem Projekt #heimatruhr schafft Kunst neue Heimatorte im Ruhrgebiet. Das neue Programm ermöglicht durch die künstlerische Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Gebäuden, in denen Kreativität gelebt werden kann, Orte des Miteinanders und der Begegnung von Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und sozialer Hintergründe im Ruhrgebiet zu reaktivieren oder neu zu schaffen. Durch Kreativität werden Räume gestaltet. Dazu stellt die Landesregierung in den kommenden zwei Jahren bis zu drei Millionen Euro zur Verfügung. Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende sind aufgerufen, sich zu beteiligen und ihre Ideen zur Gestaltung des Ruhrgebiets einzubringen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zum Auftakt des Projektes.

Gefördert werden können künstlerische Initiativen, wie etwa kreative Begegnungsräume, künstlerische Produktionsstätten und künstlerisch-kreative Interventionen an Plätzen und Gebäuden sowie Begegnungs- und Veranstaltungsformate im öffentlichen Raum, um die Aufenthaltsqualität für die Allgemeinheit zu steigern. Die Orte sollen neue Formen der Identität schaffen, offen für alle sein, zum Verweilen und zur Begegnung und gemeinsamen Auseinandersetzung einladen. Orte, die als Heimat angenommen und erlebt werden. 

„Ohne Kunst, Kultur und Kreativität kann das Ruhrgebiet nicht zukunftsfähig gestaltet werden, deshalb sprechen wir gezielt Künstlerinnen und Künstler an, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen!“ so IAT-Projektleiterin Dr. Judith Terstriep.

„Heimat braucht Kreativität, Kunst, Kultur, Ideen und Freiräume, um sich entfalten und wirksam werden zu können“, ergänzt Prof. Dieter Gorny (european centre for creative economy, ecce). „Da, wo sich Künstlerinnen, Künstler, Kreative und Kulturschaffende heimisch fühlen, entsteht urbane Zukunft und damit auch ein neues Ruhrgebiet!“

Im Zusammenhang mit dem Projekt #heimatruhr ist heute eine Online-Umfrage gestartet, an der Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende aus dem Ruhrgebiet teilnehmen können. Erhoben werden Angaben zur Bedeutung von Heimat für die Befragten sowie Gestaltungsideen für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Region durch und mit Künstlerinnen und Künstlern, Kreativen und Kreativschaffenden. Darüber hinaus können bereits konkrete Projektvorschläge eingereicht werden. Die Ergebnisse der Online-Befragung werden im Frühsommer 2020 auf einem Kongress, der Gestalterinnen und Gestalter aus der Kunst- und Kulturszene, Politik und Verwaltung zusammenführt, vorgestellt und diskutiert. In einer zweiten Projektphase sollen ab Sommer 2020 die kreativen Visionen umgesetzt werden. 

Unter www.iat.eu/umfrage-heimatruhr können sich Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende aus dem Ruhrgebiet an der Umfrage beteiligen und bereits erste Projektideen einreichen. Die Befragung wird im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) durch das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) und das european centre for creative economy (ecce GmbH) durchgeführt.

 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter: