18.10.2021

Ministerin Scharrenbach: Rund 51.000 Quadratmeter neues Bauland für Nottuln – Land und Gemeinde schaffen Grundlagen für mehr Wohnraum

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Dr. Dietmar Thönnes, Bürgermeister der Gemeinde Nottuln, haben heute, 18. Oktober 2021, eine Zielvereinbarung für mehr Wohnraum in Nottuln unterzeichnet. Auf dem rund 51.000 Quadratmeter großen Gebiet am Niederstockumer Weg wird jetzt Bauland für rund 250 Wohneinheiten entwickelt.

„Gemeinsam für mehr Wohnen: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Gemeinde Nottuln ziehen an einem Strang. Die Landesregierung unterstützt kleine Gemeinden bei der Entwicklung von Wohnbauland ganz praktisch mit einer Entwicklungsgesellschaft auf Zeit: Wir haben Nottuln ausgewählt, weil die Gemeinde die besten Voraussetzungen mitbringt, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Mich freut es sehr, dass wir mit der Zielvereinbarung der Gemeinde Nottuln dabei helfen, sich weiter entwickeln zu können“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarung.

„Wir haben eine hohe Nachfrage an Wohnbauland in unserer Gemeinde“, erläutert Bürgermeister Dr. Thönnes das Vorhaben und ergänzt: „Vor allem jüngere Leute suchen in Nottuln eine neue Heimat, denn zum einen bietet Nottuln alles, was ein gutes Leben ausmacht, zum anderen ist Münster, wo viele arbeiten, nicht weit entfernt. Und darüber hinaus wird mit dem Gebiet am Niederstockumer Weg auch bezahlbarer Wohnraum geschaffen – 30 Prozent davon wird öffentlich geförderter Wohnungsbau werden!“

Darüber freut sich auch Jonas Sonntag, Fachbereichsleiter Planen, Bauen, Umwelt bei der Gemeinde Nottuln, und betont: „Die ins Auge gefasste Fläche eignet sich aufgrund ihrer städtebaulichen Lage hervorragend für eine wohnbauliche Entwicklung mit unterschiedlichen Wohntypen.“

 

Hintergrund:

  • Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.UBAN die Gemeinde Nottuln bei der Entwicklung des Entwicklungsgebietes treuhänderisch unterstützen. Die landeseigene Gesellschaft übernimmt in Abstimmung mit der Gemeinde nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt Nottuln für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Seite.
     
  • Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt ausgewählte Kommunen im Rahmen der Landesinitiative „Bau.Land.Leben.“ bei der Entwicklung von Wohnbaugrundstücken. Ziel und Voraussetzung der Maßnahmen ist es, auf den Baugrundstücken vielfältige Wohnviertel zu realisieren, die mindestens 30 Prozent geförderten Wohnungsbau umfassen.
     
  • Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/flaechen-nutzen