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Pressemitteilung

02.07.2018 | Bau: Ministerin Scharrenbach: Stadtzentren für die Zukunft fit machen – Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ gestartet

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:


Heute hat sich die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ konstituiert. Das Ministerium hat zusammen mit den Bündnispartnern das Ziel, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung ausgestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken. Die Initiative wird von Partnern der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne getragen.

„Unsere Stadt- und Ortszentren haben Zukunft. Diese wollen wir gemeinsam mit der Landesinitiative ‚Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen‘ gestalten. Ich freue mich, dass alle Partner heute bestätigt haben, diese Kooperation mit Leben zu füllen und aktiv mitzugestalten“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach.

Die Gestaltung der Innenstädte ist eine zentrale Aufgabe der nordrhein-westfälischen Stadtentwicklungspolitik. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Kommunen mit ihren Partnern, zu denen auch die Bürgerinnen und Bürger gehören, zukunftsfähige und ansprechende Lösungen für die Weiterentwicklung ihrer Fußgängerzonen, Plätze, öffentlichen Räume, Gebäude und Wohnungen etc. entwickeln und umsetzen können.

„Es gibt in Nordrhein-Westfalen bereits viele hervorragende Initiativen, um den Wandel in den Innenstädten aktiv zu begleiten. In den Zentren der Städte und Gemeinden kristallisieren sich wie in keinem anderen Raum die Erwartungen der Bevölkerung an lebendige Atmosphäre, qualitätsvolle und funktionale öffentliche Räume, unversehrte Gebäude und vielfältige Angebote. Den Verantwortlichen vor Ort brennen insbesondere folgende Fragen auf den Nägeln: der Strukturwandel im Einzelhandel, ein ausreichendes Wohnraumangebot, die Nachnutzung von Brachflächen und die Verwahrlosung öffentlicher Räume. Wir wollen die guten Ansätze, die in unseren Städten bestehen, noch besser miteinander verknüpfen und vermehrt in die Breite bringen. Wir brauchen weniger theoretische Konzepte, sondern mehr praktische Umsetzung vor Ort. Dazu werden wir mit unseren Partnern Lösungswege entwickeln. Wir werden uns daher in diesem Jahr noch gute Projekte und Lösungen anschauen und daraus Schlüsse ziehen, welches die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind und wie wir diese als Land noch besser unterstützen können“, so Ministerin Scharrenbach.

Die Landesinitiative wird von folgenden Partnern unterstützt, die heute im Rahmen des Treffens durch ihre Präsidenten, Vorstände und Hauptgeschäftsführer vertreten waren:

  • Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann
    Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen

  • Bürgermeister Roland Schäfer
    Präsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen

  • Stadtdirektor Hartmut Hoferichter
    Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses des Deutschen Städtetags
  • Dr. Peter Achten
    Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen

  • Dr. Ralf Mittelstädt
    Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen

  • Bernadette Spinnen
    Bundesvorsitzende und Sprecherin der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V.

  • Alexander Rychter
    Verbandsdirektor der Wohnungswirtschaft

  • Ass. jur. Erik Uwe Amaya
    Verbandsdirektor Haus und Grund Rheinland

  • Markus Lehrmann
    Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

  • Hartwig Schultheiß
    Vorstandsvorsitzender der Landesinitiative StadtBauKultur Nordrhein-Westfalen

  • Bürgermeister Dr. Reiner Austermann
    Vertreter des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen

  • Stadtbaurat Martin Harter
    Vorsitzender des Netzwerk Innenstadt Nordrhein-Westfalen

  • Weiterhin wird die Landesinitiative von der in Duisburg ansässigen Fokus Development AG unterstützt.

  • Partner in der Landesregierung sind die Ministerien für Verkehr sowie Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

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