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Das kommunale Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen

Das kommunale Ehrenamt in NRW - Eine repräsentative Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Nachteilsausgleich kommunaler Mandatsträger bei flexiblen Arbeitszeiten

 Der typische kommunale Mandatsträger ist männlich, über 55 Jahre und hoch gebildet. Der Frauenanteil ist mit 26,7 % in den Städten und 29,4 % in den Kreisen - gemessen an dem Bevölkerungsdurchschnitt - immer noch gering. Zu diesem Schluss kommt eine wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag der Landesregierung. In einer der größten Befragungen von Rats- und Kreistagsmitgliedern in der Bundesrepublik Deutschland wurden im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen 2.283 kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger aus 44 Städten und Gemeinden und sechs Landkreisen zum kommunalen Ehrenamt und zu Handlungsnotwendigkeiten im kommunalen Ehrenamt befragt. Rund 61 % von ihnen nutzten die Möglichkeit zur Rückantwort.  

„20.000 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich für ihre Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen: Sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, ist gelebter Ausdruck einer aktiven Bürgergesellschaft, die vor Ort ihre Heimat für die Zukunft mitgestaltet. Dabei lebt jeder Gemeinde- und Stadtrat sowie jeder Kreistag davon, dass sich beide Geschlechter genauso wiederfinden wie die verschiedenen Alters- und Berufsgruppen. Die Mischung macht’s“, wirbt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, für eine deutlich höhere Beteiligung von Frauen an haupt- und ehrenamtlichen kommunalen Mandaten in Nordrhein-Westfalen. 

 

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