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Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020

StadtBauKultur NRW 2020 ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen, die sich gemeinsam mit anderen Institutionen, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, der Ingenieurkammer-Bau, den kommunalen Spitzenverbänden, den Verbänden der Bau- und Wohnungswirtschaft u.a., für die bauliche und städtebauliche Qualität in Nordrhein-Westfalen einsetzt.

Logom StadtBauKultur 2010

Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 entwickelt eigene Projekte, Kampagnen und Ausstellungen zu Themen der Baukultur. Sie initiiert, moderiert und vernetzt landesweit Akteure, Initiativen und Institutionen, die sie sich für mehr Aufmerksamkeit, Engagement und Qualität in der Baukultur Nordrhein-Westfalens einsetzen.

Gegründet wurde die Landesinitiative StadtBauKultur NRW im Jahr 2001. Mit ihrer zweiten Dekade ab dem Jahr 2011 hat sich die Landesinitiative StadtBauKultur NRW neu formiert, ihre Themenbezüge aktualisiert und ihre Gremien umstrukturiert.

Gestützt wird die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 durch zwei eigenständige Geschäftsstellen: die StadtBauKultur NRW und das M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW. Diese Form ist einzigartig in Deutschland. Beide Geschäftsstellen sind als gemeinnützige Vereine organisiert, haben ihren Sitz in Gelsenkirchen und arbeiten eng zusammen.

Der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 steht ein Kuratorium vor aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Architekten‐, Ingenieur‐ und Bauverbände, der Hochschulen, sowie der Landesbetriebe. Die Leitung des Kuratoriums obliegt der jeweilig amtierenden Bauministerin oder dem Bauminister. Dieses Gremium bestimmt die Leitlinien für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020.

 

StadtBauKultur NRW

Baukultur kann man nicht nur sehen und erleben, Baukultur kann man auch machen! Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es viele Menschen, die dazu beitragen, dass Baukultur entsteht, jeden Tag und überall im Land. Gemeint sind nicht nur die Fachleute aus Architektur, Planung und Wohnungswirtschaft, sondern auch die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits für die Baukultur engagieren – oder die es vielleicht noch tun könnten. Diese Menschen anzuregen und zu unterstützen, ist die Aufgabe von StadtBauKultur NRW.

Zu diesem Zweck initiiert StadtBauKultur NRW eigene Projekte und unterstützt beispielhafte Projekte Dritter. Zum Beispiel das Projekt Heimatwerker, bei dem Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam ein historisches Gebäude sanieren. Oder die Schaufensterausstellung Gute Geschäfte, die auf das Sterben des kleinen Einzelhandels aufmerksam macht und alternative Nutzungskonzepte für die ehemaligen Ladenlokale vorschlägt. Oder die App Stadtgespräche, die Kinder und Jugendliche animiert, ihre eigene Stadt zu entdecken und zu verbessern. Nicht zu vergessen die Initiative Stadtgespräche NRW, die ehrenamtlich Tätigen eine maßgeschneiderte Unterstützung für ihr baukulturelles Engagement anbietet.

 

M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst

Architektur und Ingenieurkunst müssen mit allen Sinnen erfahrbar sein, um sie zu begreifen. Um diese Anforderung einzulösen und Architektur, Ingenieurkunst und Stadt- und Landschaftsentwicklung vor Ort erleb- und begreifbar zu machen, gibt es das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, kurz M:AI NRW.

Anders als andere Museen besitzt das 2005 gegründete M:AI NRW keine eigenen Ausstellungsflächen, sondern ist mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungsformaten an unterschiedlichen Orten Nordrhein‐Westfalens und darüber hinaus zu Gast. Dieses mobile Konzept ist unter den Architekturmuseen weltweit einzigartig. Es bietet die Chance, Ausstellungsthema und Ort zu einer Einheit zusammenzuführen und Bauwerke zu begehbaren Exponaten werden zu lassen.

Das M:AI agiert immer vor Ort, um dort mit Interessierten und Fachleuten die Kultur des Bauens in und aus NRW zu diskutieren. Für seine Formate entwickelt das M:AI individuelle Ausstellungskonzepte, um vielschichtige Inhalte allgemeinverständlich zu gestalten und so für Themen der Baukultur zu sensibilisieren.

Als mobiles Museum bündelt das M:AI seine Themen auf einer Website. Dort findet sich auch ein Online-Archiv, das alle Ausstellungen und Aktivitäten seit 2005 dokumentiert und zeitrelevante Themen der Baukultur wiederspiegelt. Die Social-Media-Auftritte des M:AI bei Facebook Instagram und YouTube laden ein zur Beteiligung und Diskussion.


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