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21.09.2016 | Gesundheit: Vierte Clearingstelle in NRW startet in Gelsenkirchen – Bessere Versorgung für Zuwanderer aus Südosteuropa

Foto Start Clearingstelle Gelsenkirchen

Um die Versorgung von Zuwanderern mit ungeklärtem Versicherungsstatus zu verbessern, startet in Gelsenkirchen – nach Köln, Duisburg und Dortmund – die landesweit vierte Clearingstelle. Vor allem bei Personen, die aus Südosteuropa einreisen, ergeben sich immer wieder Probleme bei der medizinischen Versorgung, weil unklar ist, wer die Kosten trägt. „Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Integration“, betont Ministerin Barbara Steffens. „Ich freue mich, dass die Stadt Gelsenkirchen zusammen mit dem Diakonischen Werk und der Arbeiterwohlfahrt dem Aufruf zur Einrichtung einer Clearingstelle gefolgt ist. Eigentlich wäre es Aufgabe des Bundes, bei EU-Bürgerinnen und -Bürgern einen unbürokratischen Zugang zum Gesundheitssystem zu ermöglichen. Doch entsprechende Forderungen nach einer bundeseinheitlichen Lösung hat der Bund bisher leider immer abgelehnt“, so Steffens. NRW wird fünf Clearingstellen modellhaft mit insgesamt rund 2,5 Mio. Euro fördern. In Kürze soll auch die fünfte Clearingstelle in NRW starten.

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