Inhaltsbereich

Navigationsbild zu Service

Aktuelle Meldung

16.11.2016 | Gesundheit: Frauen auf der Flucht: Lob in Brüssel für Hilfen des MGEPA

Bild Ministerin Steffens

Viel Lob für die vielfältigen Maßnahmen zur Unterstützung und Stabilisierung traumatisierter Flüchtlingsfrauen in NRW erntete Barbara Steffens bei einer offenen Diskussion unter dem Titel "Frauen auf der Flucht", zu der die Ministerin in die Landesvertretung in Brüssel eingeladen hatte. "Was in NRW passiert, ist sehr, sehr gut. Das würde ich mir in vielen europäischen Ländern wünschen", sagte Dagmar Schumacher, Direktorin von "UN Women". Ester Mujawayo-Keiner, Überlebende des Genozids von 1994 in Ruanda, Traumatherapeutin und Buchautorin, betonte die hohe Bedeutung des Projekts "Flüchtlinge helfen Flüchtlingen": "Laien werden geschult, um zuzuhören. Das hilft." Steffens unterstrich: "Sich einfühlen zu können in ihre Kultur, das ist für Flüchtlinge gerade am Anfang so wichtig." Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin des EU-Parlaments, forderte einen individuellen Rechtsanspruch auf Asyl für Frauen, "nicht nur über den Ehemann". Journalistin Maria von Welser, stellv. UNICEF-Vorsitzende, stellte Auszüge aus ihrem Buch "Kein Schutz - nirgends. Frauen und Kinder auf der Flucht" vor. Ralph Sina, Leiter des WDR-Studios in Brüssel, moderierte den Abend. Er sagte zur "Flüchtlingsrevolution": "Die großen Gewinner sind die Schlepper, die großen Verlierer die Frauen." Allein für dieses Jahr stellt das MGEPA rund 2,8 Mio Euro zur Unterstützung traumatisierter Flüchtlinge zur Verfügung. 

Zum Pressefoto


MGEPA im Überblick


© MHKBG Nordrhein-Westfalen