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Aktuelle Meldung

16.02.2017 | Gesundheit: Steffens: Sprechstunde darf nicht zur Verkaufsstunde werden

Ministerin Steffens

Der Nutzen von Selbstzahler-Leistungen in der Arztpraxis ist umstritten. Aktuell bewerten die Gesetzlichen Krankenversicherungen rund die Hälfte von 45 IGeL-Leistungen als negativ oder eher negativ, bei 15 sei die Schaden-Nutzen-Bilanz unklar. Ministerin Steffens: "Wenn die Sprechstunde zur Verkaufsstunde wird, ist das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient in Gefahr. Denn ein Gespräch auf Augenhöhe findet dabei oft nicht statt. Ein Verkauf von Zusatzleistungen gegen Bargeld kann die Arzt-Patienten-Beziehung negativ belasten. Wenn ein Arzt Selbstzahler-Leistungen anbietet, muss er offen über Nutzen, Risiken und Chancen der Wirksamkeit aufklären - und darf den Patienten keinesfalls unter Druck setzen. Wer sich als Patient in einer solchen Situation überfordert fühlt, sollte sich zunächst eine Bedenkzeit erbeten und sich nicht überrumpeln lassen. Rat und Hilfe bietet beispielsweise der NRW-Patientenbeauftragte an."

www.patientenbeauftragter.nrw.de

 


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