Symbolfoto Dorferneuerung

Dorferneuerung

Ziel ist es, ländliche Orte als Lebens-, Arbeits- Erholungs-, Kultur- und Naturraum zu sichern und zu entwickeln sowie bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen.

Bau

Für die Landesregierung gilt mit Blick auf unsere Dörfer der Dreiklang: Bewahren, stärken, gestalten. Zukunftsfähige Dörfer sind für Nordrhein-Westfalen so wichtig, wie Bienen für das Ökosystem. Die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen sind Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner unseres Landes Nordrhein-Westfalen. Sie sind gekennzeichnet durch vielfältige Traditionen und eine reichhaltige Kultur, die zur Identitätsstiftung der Menschen beiträgt. Gleichzeitig sind sie von aktuellen Herausforderungen im Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie in der Grundversorgung der ortsansässigen Bevölkerung gekennzeichnet.

Grundlegendes Ziel des Förderprogramms ist es, Orte und Ortsteile von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in ländlichen Räumen in ihren dörflichen bzw. ortsteilspezifischen Siedlungsstrukturen als Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur-und Naturräume für die Menschen zu sichern und zu entwickeln. Ein besonderes Anliegen ist es, über die Förderung das bürgerschaftliche Engagement in den Dörfern und dörflich geprägten Gemeinden zu unterstützen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger – in Vereinen oder außerhalb von Vereinsstrukturen – bringen sich aktiv in die Gestaltung ihrer Heimat ein. Bürgerschaftliches Engagement kann sich dabei auch durch das Engagement Einzelner für ihr Eigentum auszeichnen.

 

Hinweise für Antragssteller

Förderanträge sind bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung erhältlich (siehe Links zu den Internetseiten unten) und dort bis zum 30. September eines Jahres (beginnend ab dem 30. September 2019 für das Programmjahr 2020) einzureichen. 

Interessentinnen und Interessenten sollten sich vor einer Antragstellung stets zunächst an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der für sie zuständigen Bezirksregierung wenden, um die grundsätzliche Förderfähigkeit des Vorhabens zu klären, Hinweise zur Antragsstellung zu erhalten und ggf. Ortstermine zu vereinbaren. Auch bei Fragen zu den Fördergrundsätzen sowie zum allgemeinen Antragsverfahren im Bereich der Dorferneuerung erhält man hier Auskunft:

Zum Dorferneuerungsprogramm sind neben Städten und Gemeinden auch Private antragsberechtigt. Als „Private“ im Sinne des Dorferneuerungsprogramms gelten gemeinnützige juristische Personen und natürliche Personen sowie Personengesellschaften. Zu den gemeinnützigen juristischen Personen zählen u.a. freie Träger der Wohlfahrtspflege, die soziale Dienstleistungen erfüllen und die nicht unter die KMU-Definition nach Anhang I AGVO fallen (zum Beispiel Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Jugendherbergswerk.