Aufbereitung von Standorten

Aufbereitung von Standorten

In den zentralen Lagen von Städten wird zusätzliches Bauland für den öffentlich geförderten Wohnungsbau nutzbar gemacht.

Bau

Der Wohnungsbau in Städten scheitert oft daran, dass geeignetes Bauland mit hoher Standortqualität fehlt. Deshalb unterstützt das Land den Wohnungsbau auf geeigneten Flächen mit Fördermitteln. So kann zusätzliches Bauland in innerstädtischen Siedlungsgebieten für den öffentlich geförderten Wohnungsbau nutzbar gemacht werden.

Das Land beteiligt sich mit einem zinsgünstigen Darlehen an der Finanzierung von 75 Prozent der Kosten für die Standortaufbereitung in zentraler Lage, wenn auf diesen Grundstücken Sozialwohnungen entstehen. In Gebieten mit beschlossenen Quartierskonzepten dürfen die Neubauwohnungen auch auf anderen als den aufbereiteten Flächen der Antragstellerin bzw. des Antragstellers im Quartier erfolgen, wenn auf den aufbereiteten Flächen während der Zweckbindung weder Wohnungsbau noch eine gewerbliche Nutzung erfolgt.

Die zusätzlichen Fördermittel für die Standortaufbereitung betragen maximal 20.000 Euro pro geförderte Mietwohnung. Auf das Darlehen für die Standortaufbereitung wird ein Tilgungsnachlass von bis zu 50 Prozent gewährt. Details stehen in den jeweils aktuellen Wohnraumförderungsbestimmungen unter Nummer 4. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Bewilligungsbehörde.