Wuppertal Wohnungen für Studenten

Wohnraum für Studierende

Förderfähig sind Studierendenwohnheime sowie Miet- und Gruppenwohnungen.

Bau

Das Ministerium fördert im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung studentischen Wohnraum mit stark zinsverbilligten Darlehen und Tilgungsnachlässen. Dafür stehen von 2018 bis 2022 jährlich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Landesregierung hat die Förderrichtlinien verbessert, und auch die Förderung von Wohnheimen für Auszubildende ist jetzt möglich. Darüber hinaus hat die Landesregierung so genannte Runde Tische "Studentisches Wohnen befördern – Grundstücke mobilisieren – Partnerschaften organisieren" initiiert, um aktiv für den Neubau von Studierenden­wohnheimen an den besonders nachgefragten Hochschulstandorten Münster, Bonn, Köln und Aachen einzutreten und bestehende Hemmnisse im Dialog, u.a. mit den Studierendenwerken, zu beseitigen.

Mit der steigenden Studiennachfrage wächst auch der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Es werden zwei Fördermöglichkeiten angeboten:

  • Wohnungen für Studierende nach Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) sowie

  • Wohnheime für Studierende nach Studierendenwohnheimbestimmungen (SWB).

 

Wer wird gefördert?

Die Förderung richtet sich gleichermaßen an Studierendenwerke, wohnungswirtschaftliche Unternehmen und private Investorinnen und Investoren. Gefördert werden Wohnungen für Alleinstehende, Paare und Gruppenwohnungen für die Zielgruppe der Studierenden. Dabei werden flexible Grundrisslösungen auch unter 35 Quadratmetern Wohnfläche zugelassen. Außerdem können an Hochschulstandorten studentische Wohnheimplätze nach Maßgabe der SWB gefördert werden. Für beide Förderalternativen (Wohnungen und Wohnheimplätze) werden im Wohnraumförderungsprogramm 2018 - 2022 jährlich 50 Millionen Euro bereitgestellt.

 

Was soll gefördert werden?

Mit diesen Förderangeboten sollen sowohl durch Neubau als auch im Rahmen der Bestandsertüchtigung neben einer Verbesserung der Wohnsituation für Studierende neue Impulse für Stadtquartiere gesetzt und insgesamt der Hochschulstandort Nordrhein-Westfalen gestärkt werden. Mit der Förderung studentischen Wohnraums setzt Nordrhein-Westfalen Akzente im Wettbewerb um die besten und klügsten Köpfe in der Bundesrepublik, weil bezahlbarer Wohnraum für Studierende immer mehr zum Standortkriterium wird. Diese Wohnformen haben zugleich Entlastungsfunktion für die angespannten Wohnungsmärkte der Universitätsstandorte.