Heimatruhr
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Kreativität schafft Heimat im Ruhrgebiet

Wir fördern die besten Ideen mit dem Projekt #heimatruhr

Das Ruhrgebiet ist Heimat für Millionen von Menschen. Kunst und Kreativität spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Heimatorte im Ruhrgebiet zu schaffen und Räume zu gestalten. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Projekt #heimatruhr Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende dabei, innovative Ideen für mehr Lebensqualität im Ruhrgebiet zu entwickeln und neue Heimatorte zu schaffen.

Dazu stellt das Ministerium in den Jahren 2020 und 2021 bis zu drei Millionen Euro für das Projekt #heimatruhr zur Verfügung. Das Konzept wird vom Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) und dem european centre for creative economy (ecce GmbH) durchgeführt.

20 Projekte in 13 Städten der Metropole Ruhr fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro.

Vorausgegangen war im Oktober 2019 eine durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebene Umfrage unter rund 10.000 Künstlerinnen und Künstlern, Kreative und Kulturschaffende mit Wohn- oder Arbeitssitz im Ruhrgebiet unter dem Titel „#heimatruhr“.

Das Ruhrgebiet steckt voller Potentiale, um unsere Heimat kreativ zu gestalten. Dies zeigen die eingereichten Projektvorschläge. Sie umfassen Aktivitäten an unterschiedlichsten Orten, in ganzen Vierteln, zu Wasser, in leerstehenden Gebäuden und an öffentlichen Plätzen.

Über 300 Projektideen wurden nach dem ersten Aufruf zur Beteiligung an #heimatruhr eingereicht. Auf dieser Seite finden sie die 20 ausgewählten geförderten Ideen.

#heimatruhr – Was sind die Ziele des Programms?

Ziel des Programms ist die kreative Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet, bei der neue Heimatorte geschaffen werden sollen, um die vielseitige Region zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten. Das Programm ermöglicht durch die künstlerische Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Gebäuden, in denen Kreativität gelebt werden kann, Orte des Miteinanders und der Begegnung von Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und sozialer Hintergründe im Ruhrgebiet zu reaktivieren oder neu zu schaffen.

Was wird im Rahmen des Programms gefördert?

Gefördert werden künstlerische Initiativen, wie etwa kreative Begegnungsräume, künstlerische Produktionsstätten und künstlerisch-kreative Interventionen an Plätzen und Gebäuden sowie Begegnungs- und Veranstaltungsformate im öffentlichen Raum, um die Aufenthaltsqualität für die Allgemeinheit zu steigern. Die Orte sollen neue Formen der Identität schaffen, offen für alle sein, zum Verweilen und zur Begegnung und gemeinsamen Auseinandersetzung einladen. Orte, die als Heimat angenommen und erlebt werden.

Zu beachten bei Projektideen im Rahmen von #heimatruhr ist die Voraussetzung, dass die Orte bzw. deren Gestaltung, Ertüchtigung oder temporäre Nutzung einer Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

Die geplanten Maßnahmen müssen mit den Eigentümern der Flächen und Gebäuden, die für die Projektideen genutzt werden sollen, abgestimmt sein.

Die maximale Höhe der zuwendungsfähigen Kosten beträgt 90%, ein Eigenanteil von 10% ist erforderlich.

Wie ist der Programmablauf?

Phase 1: Online-Umfrage #heimatruhr

Zum Auftakt von #heimatruhr wurde im Herbst 2019 eine Umfrage unter den Künstlerinnen und Künstlern, Kreativen und Kulturschaffenden im Ruhrgebiet durchgeführt.  Im Zentrum stand die Frage, wie sich die Heimat Ruhrgebiet aus der Perspektive der Kreativen weiterentwickeln lässt. Hierbei konnten bereits erste Projektideen benannt werden.

Informieren Sie sich hier über die Ergebnisse der Umfrage zu #heimatruhr (PDF, 13,56 MB)

Phase 2: Projektförderung

Für die Jahre 2020 und 2021 stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen bis zu drei Millionen Euro in zwei Förderrunden bereit.

Ab Sommer 2020 werden die kreativen Visionen Wirklichkeit:

Aus der Auswertung der Umfrage wurden Förderkriterien für #heimatruhr abgeleitet und herausragende Projekte für die erste Förderrunde identifiziert.

Bis zum 31.10.2020 konnten Bewerbungen für die zweite Förderrunde eingereicht werden. Diese werden nun ausgewertet und die Förderentscheidungen Anfang 2021 bekannt gegeben.

Impressionen der 20 Projekte im Rahmen der ersten Förderrunde