Symbolfoto Bürgernahe Verwaltung

Politik und Verwaltung vor Ort

Das wichtigste Ziel einer bürgernahen Verwaltung ist es, auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft einzugehen.

Eine bürgernahe Verwaltung findet in vielfältiger Art und Weise ihren Ausdruck: Als Landesregierung Nordrhein-Westfalen haben wir beispielsweise eine zentrale Servicestelle für Sie eingerichtet. Etliche Kommunen nehmen darüber hinaus an der zentralen Behördenrufnummer "115" teil. Und: Die Bürgerbeteiligung ist untrennbarer Bestandteil einer bürgernahen Verwaltung.  

ServiceCenter des Landes Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen direkt

Wenn Sie Fragen zur Arbeit der nordrhein-westfälischen Landesregierung haben, Sie sich für bestimmte Themen interessieren oder Informationsmaterial suchen, dann sind Sie genau richtig bei dem ServiceCenter der Landesregierung.

Hier geht es zum ServiceCenter des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Informationen zum Immobilienmarkt Zentrales System für Grundstückswerte

BORISplus ist das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte über den Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen. BORISplus enthält derzeit u.a. alle Bodenrichtwerte, Immobilienrichtwerte und Grundstücksmarktberichte sowie viele weitere Informationen.

Hier geht es zu BORISplus.NRW

Zentrale Rufnummer "115" Der direkte telefonische Draht in die Verwaltung

Die Behördennummer 115 ist der direkte telefonische Draht in die Verwaltung und erste Anlaufstelle für Fragen aller Art. Ob Fragen zum Reisepass, zur Gewerbeanmeldung oder dem Wohngeld: Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr können Sie mit einem Anruf bei der 115 Ihre Fragen zur Verwaltung schnell und zuverlässig klären. Anders als in einer Telefonzentrale oder Vermittlung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 115-Servicecenter den Großteil aller Anfragen abschließend. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Angelegenheiten der Kommunen, der Kreise, der Länder oder des Bundes handelt. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern häufig auch den Weg zum Amt.

Über 500 Kommunen bundesweit, das Land Nordrhein-Westfalen und die gesamte Bundesverwaltung haben sich diesem Vorhaben bereits angeschlossen.

Hier geht es zum 115-Servicecenter "Erreichbarkeit"

Folgende Kommunen in Nordrhein-Westfalen nehmen teil
  • Stadt Aachen

  • Stadt Arnsberg

  • Stadt Bad Salzuflen

  • Stadt Bielefeld

  • Bundesstadt Bonn

  • Stadt Dortmund

  • Landeshauptstadt Düsseldorf

  • Stadt Duisburg

  • Stadt Köln

  • Landschaftsverband Rheinland

  • Stadt Leverkusen

  • Stadt Mülheim an der Ruhr

  • Rhein-Erft-Kreis

  • Stadt Wuppertal

  • Kreis Lippe

  • Rheinisch-Bergischer Kreis

  • Stadt Bergisch Gladbach

  • Stadt Remscheid

  • Stadt Münster

  • Stadt Neuss

  • Kreis Wesel

  • Stadt Dinslaken

  • Stadt Moers

  • Stadt Solingen

  • Gemeinde Leopoldshöhe

  • Kreis Viersen

  • Stadt Rees

  • Gemeinde Kalletal

  • Kreisstadt Siegburg

  • Stadt Lage

  • Landesverband Lippe

  • Stadt Schieder-Schwalenberg

  • Kreis Mettmann

  • Stadt Barntrup

  • Gemeinde Dörentrup

  • Gemeinde Extertal

  • Stadt Erkrath

  • Stadt Haan

  • Stadt Heiligenhaus

  • Stadt Hilden

  • Stadt Langenfeld

  • Stadt Wülfrath

  • Stadt Velbert

  • Kreisstadt Mettmann

  • Stadt Monheim am Rhein

  • Stadt Ratingen

  • Stadt Lügde

  • Stadt Kaarst

  • Gemeinde Augustdorf

  • Stadt Nieheim

  • Stadt Blomberg

  • Stadt Bochum

  • Gemeinde Schlangen

  • Gemeinde Roetgen

  • Stadt Bottrop

Dschungel "Förderprogramme" Die Förderdatenbank des Bundes ist Lotse im Dickicht

Es gibt eine fast unzählige Anzahl von Förderprogrammen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union. Da ist es durchaus mitunter eine Herausforderung, das "Richtige" zu finden. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt einen umfassenden und aktuellen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme.

Hier geht es zur Förderdatenbank

Bürgerbeteiligung

Eine frühzeitige Information und Beteiligung der Bürgerschaft trägt dazu bei, dass Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik und in die Verwaltung weiterhin hoch zu halten.

Sie hilft, Interessensgegensätze zu erkennen, um notwendige Anpassungen frühzeitig vornehmen zu können. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten und vergeblicher Planungsaufwand lassen sich so vermeiden. Bürgerbeteiligung fördert das Interesse der Bürgerinnen und Bürger für örtliche Belange, weil sie bei konkreten Sachfragen mitwirken können, und bedeutet einen immensen Gewinn an Ressourcen und Ideen.

Gemäß Paragraf 23 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen unterrichtet der Rat die Einwohner über die allgemein bedeutsamen Angelegenheiten der Gemeinde. Bei wichtigen Planungen und Vorhaben der Gemeinde, die unmittelbar raum- oder entwicklungsbedeutsam sind oder das wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Wohl ihrer Einwohner nachhaltig berühren, sollen die Einwohner möglichst frühzeitig über die Grundlagen sowie Ziele, Zwecke und Auswirkungen unterrichtet werden. Die Unterrichtung ist in der Regel so vorzunehmen, dass Gelegenheit zur Äußerung und zur Erörterung besteht. Zu diesem Zweck kann der Rat Versammlungen der Einwohner anberaumen, die auf Gemeindebezirke (Ortschaften) beschränkt werden können. Die näheren Einzelheiten, insbesondere die Beteiligung der Bezirksvertretungen in den kreisfreien Städten, sind in der Hauptsatzung zu regeln. Vorschriften über eine förmliche Beteiligung oder Anhörung bleiben unberührt.

Darüber hinaus sind das  Bürgerbegehrens und der Bürgerentscheid  wichtige Element "unmittelbarer oder direkter Demokratie". Gemäß Paragraf 26 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen können die Bürgerinnen und Bürger beantragen (Bürgerbegehren), dass sie an Stelle des Rates über eine Angelegenheit der Gemeinde selbst entscheiden (Bürgerentscheid).

Weitere Informationen

Integrationsräte

Integrationsräte leisten einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und sollen Migrantinnen und Migranten an den politischen Entscheidungen vor Ort direkt beteiligen.

Die Integrationsräte sind das kommunale Fachgremium zur Förderung der Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Ihre Mitglieder vertreten die Anliegen der zugewanderten Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber dem Rat, den Verwaltungen und der Öffentlichkeit. Sie kennen den Alltag und die Bedürfnisse und können berichten, welche Angebote hilfreich und wirksam sind und warum bestimmte Maßnahmen nicht wirken. Die Integrationsräte setzen sich als offizielle Interessenvertretung der Zuwanderinnen und Zuwanderer für die politische Partizipation und Chancengleichheit ein.

Ihre Zusammensetzung gibt den Integrationsräten ein besonderes Gewicht im kommunalpolitischen Gefüge, denn sie bestehen aus den direkt gewählten Migrantenvertreterinnen und Migrantenvertretern und aus dem Rat entsandten Ratsmitgliedern, die gleichberechtigt zusammenwirken. Mit dem Gesetz zur Aufhebung des Gesetzes des Kreistags und zur Änderung kommunalrechtlicher, haushaltsrechtlicher und steuerrechtlicher Vorschriften vom 18. Dezember 2018 ist den Kommunen auch die Möglichkeit eröffnet worden, in Zukunft anstelle der Integrationsräte Integrationsausschüsse zu wählen. Diese sind wie „echte“ Ratsausschüsse zu behandeln, etwa in die Beratungsfolge des Rates einzubeziehen. Bezüglich ihrer Wahl,  Zusammensetzung und ihrer Kompetenzen unterscheiden sie sich aber nicht von den Integrationsräten.