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Daten und Fakten

Baugenehmigungen im Wohnungsbau

Baugenehmigungen im Wohnungsbau entwickeln sich positiv

 

Die Entwicklung der Baugenehmigungszahlen für Wohnungen in Wohngebäuden über alle Marktsegmente nahm in den vergangenen 10 Jahren einen überwiegend positiven Verlauf. So stiegen die Baugenehmigungen von rund 30.000 im Jahr 2008 auf über 55.000 im Jahr 2016 an, was einem Anstieg von über 80 Prozent entspricht. Im Jahr 2017 wurden jedoch rund 17 Prozent weniger Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Wohngebäuden als noch im Vorjahr erteilt. Die Hälfte des Rückgangs entfällt auf die Genehmigung von neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, jeweils ein Viertel auf Ein- und Zweifamilienhäuser und auf Wohneinheiten in Wohnheimen.

 

 

Baugenehmigungen Wohnungsbau gesamt

 

Allerdings entwickelten sich die einzelnen Marktsegmente unterschiedlich. Während die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern insbesondere 2013 und in den Jahren 2015-2016 deutlich anstiegen, schwankte die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern von Jahr zu Jahr erheblich.

 

Baugenehmigungen Mehrfamilienhäuser

2017 gingen die Baugenehmigungen im Geschosswohnungsbau im Vergleich zum Vorjahr um fast 16% zurück. Etwa die Hälfte dieses Rückgangs ist auf den Bereich der Wohnheime zurückzuführen, deren Bedarf 2016 mit insgesamt mehr als 5200 bewilligten Wohneinheiten vor allem zur Unterbringung von Flüchtlingen sehr hoch war und deutlich über dem Bedarf der Vorjahre lag.

 

 

Baugenehmigungen Ein- und Zweifamilienhäuser


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