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Daten und Fakten

Eigentumsförderung

Anteil der Eigentumsförderung in der sozialen Wohnraumförderung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung besonders bedürftige Haushalte beim Bau bzw. Erwerb neuer oder gebrauchter Eigenheime u. a. auch mit einer direkten Eigentumsförderung. Die Eigentumsförderung in der sozialen Wohnraumförderung betrug über einen Zeitraum von fast 10 Jahren rund 50 % der gesamten Wohnraumförderung. Seit 2011 liegt der Förderschwerpunkt mit inzwischen über 80 % im Mietwohnungsbau. Auch zukünftig wird das Land Nordrhein-Westfalen, insbesondere vor dem Hintergrund der Wohnraumversorgung Zugewanderter mit Bleibeperspektive, den Fokus der sozialen Wohnraumförderung weiter auf den Mietwohnungsbau legen und darüber hinaus die Quartiersentwicklung sowie das studentische Wohnen stärken. Die Förderung des selbst genutzten Wohneigentums wird sich auf Maßnahmen im Rahmen integrierter Quartiersentwicklungskonzepte sowie auf Familien mit Kindern und kleinem Einkommen in wachsenden Regionen konzentrieren, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auch auf Wohnungsmärkten mit hohen Mieten angemessen mit Wohnraum zu versorgen. Diese zielgenaue Steuerung der sozialen Wohnraumförderung berücksichtigt einerseits das derzeit sehr niedrige Zinsniveau, welches vielen Haushalten, denen es in Zeiten hoher Zinsen verwehrt war, ermöglicht, ohne Förderung Eigentum zu erwerben. Andererseits vermeidet es die ungesteuerte Förderung in Regionen, die schon jetzt oder absehbar mit Schrumpfungsprozessen und Preisverfall im Eigenheimsektor zu kämpfen haben.

Eigentumsförderung
Verteilung der sozialen Wohnraumförderung auf Miet- und Eigentumswohnungen


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