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Daten und Fakten

Politische Zielsetzungen

Bestandspolitik und Erneuerungsstrategien

Viele ältere Wohnungen entsprechen, auch wenn sie an gut erschlossenen Standorten mit überdurchschnittlicher Infrastruktur liegen, weder den Nutzungsvorstellungen der Menschen noch den heutigen baulichen Qualitätsstandards. Gefragte zukunftsfähige Qualitätsstandards sind:

  • hohe Energieeffizienz, um die Energiekosten zu begrenzen,
  • barrierearme bzw. barrierefreie Standards, damit die Wohnung in möglichst allen Lebenslagen genutzt werden kann,
  • ein sicheres und attraktives Wohnumfeld und
  • insbesondere für Haushalte mit kleinem Einkommen bezahlbare Mieten.

Als sozial- und wohnungspolitischer Beitrag zur Verbesserung der Qualitätsstandards im Bestand werden im Rahmen der investiven Bestandsförderung als Förderschwerpunkte Investitionen zur Energieeinsparung und zum Abbau von Barrieren gefördert.

Wichtigstes Ziel des Programmangebots zur Reduzierung von Barrieren ist es, Menschen in allen Lebenslagen und insbesondere im Alter Wohnen und Leben in der eigenen Wohnung und im vertrauten Quartier zu ermöglichen. Zurzeit ist nur ein geringer Teil der Wohnungen in Nordrhein-Westfalen barrierefrei. Hier liegt ein großer baulicher Handlungsbedarf. Deshalb werden die nötigen Investitionen in Mietwohnungen ebenso wie im selbst genutzten Wohnraum mit zinsverbilligten Darlehen plus einem Tilgungsnachlass in Höhe von 20 % auf das gewährte Darlehen unterstützt.

Ergebnisse Modernisierung_energetisch und barrierefrei, Register: Bild barrierefr WE
Mit nordrhein-westfälischen und KfW-Mitteln geförderte energetische Sanierungen

Zentrales wohnungspolitisches Bestandserneuerungsziel der Landesregierung ist es, die energetische Sanierungsquote zu erhöhen, um die national und international vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen. Dafür müssen die Energieeinsparpotenziale im Bestand genutzt werden. Die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich ist ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung der Energieprobleme. Der größte Handlungsbedarf liegt bei den Nachkriegsbeständen der 1950er bis 1980er Jahre. Die positiven Folgen von Energieeffizienzmaßnahmen an Gebäuden sind die Senkung der Heizkosten und eine verstärkte Minimierung des Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid (CO²). Energieeffiziente Bestände sichern dem Vermieter eine nachhaltige Vermietbarkeit und reduzieren die Heizkosten der Mieter.

Mit dem aktuellen Landesprogramm ermöglicht die Landesregierung energetische Sanierungsmaßnahmen bei weiterhin preisgünstigen Mieten. Auch bei der energetischen Gebäudesanierung zeichnet sich für 2015 eine deutliche Steigerung der Investitionen ab.

Ergebnisse Modernisierung energetisch und barrierefrei, Register: Bild Energieeffizienz WE
Mit Landes- und KfW-Mitteln geförderte barrierefreie Wohnraumsanierung


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