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Daten und Fakten

Wohnungsbestand

Wohnungsbestand in Nordrhein-Westfalen steigt

 

Der Wohnungsbestand in Nordrhein-Westfalen steigt kontinuierlich an, denn der Neubau übersteigt nach wie vor den Wegfall veralteter Wohnungsbestände. Zum Stichtag 09.05.2011 wurde eine Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 durchgeführt. Auf dieser Datenbasis erfolgt nunmehr eine jährliche Fortschreibung des aktuellen Wohnungsbestandes. Sie enthält seit 2011 im Vergleich zu den Vorjahren auch die Wohnungen mit teilweiser oder vollständiger Wohnheimnutzung.

 

Wohnungsbestand in NRW, Stand 16.12.2015

 

 

 

Wohnungsbestände in Nordrhein-Westfalen werden älter


Fast ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Wohnungen wurden vor 1950 gebaut, deutlich mehr als die Hälfte stammen aus der Zeit vor 1960.

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Baualtersklassen

 

 

 

Bestand preisgebundener Mietwohnungen geht zurück


Der Bestand preisgebundener Mietwohnungen in Nordrhein-Westfalen geht kontinuierlich zurück, obwohl das Land weit mehr in die Wohnungsbauförderung investiert als jedes andere Bundesland. Ein Grund ist das Auslaufen der Preisbindungen für viele Wohnungen nach planmäßig erfolgter Tilgung früherer Förderkredite. Hinzu kommt, dass die Preis- und Belegungsbindung für Wohnungen endet, weil Investoren ihre Förderdarlehen bereits vor 10 Jahren vorzeitig getilgt haben. Dieser abnehmende Trend setzt sich fort. In vielen Regionen des Landes Nordrhein-Westfalens herrscht bereits heute eine deutliche Anspannung auf den Wohnungsmärkten insbesondere bei preisgebundenen Wohnungen und im unteren Mietpreissegment. Deshalb ist es Ziel der Landesregierung, ein Klima für Neubau zu schaffen. Nur durch eine deutliche Ausweitung der Bautätigkeit in allen Marktsegmenten sowohl im freifinanzierten wie auch im geförderten Wohnungsbau, beim Mietwohnungsbau und im Eigenheimbau ist es möglich, den Bürgerinnen und Bürgern angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Preisgebundener Mietwohnungsbestand

 

 

Modellrechnung bis 2030

Die NRW.BANK hat in einer Modellrechnung die voraussichtliche Entwicklung des preisgebundenen Mietwohnungsbestands bis 2030 berechnet. In der Modellrechnung wurden neben dem Bestand der preisgebundenen Wohnungen zum 31.12.2016 und die planmäßig auslaufenden Bindungen auch bewilligte, aber aktuell noch nicht fertiggestellte Wohnungen bis einschließlich Mitte Juli 2017 berücksichtigt und unterstellt, dass diese in den nächsten Jahren fertiggestellt werden. Zukünftige Bewilligungen, aber auch vorzeitig auslaufende Bindungen nach außerplanmäßigen Tilgungen konnten in der Modellrechnung nicht berücksichtigt werden.


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