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Mieter schützen, (c) iStock.com/kwanchaichaiudom

Werkstattgespräch zum Wohnungsaufsichtsgesetz

Rund 160 Vertreter aus Städten und Gemeinden sowie von Mieter- und Vermieterverbänden nahmen am 25.09.2014 am Werkstattgespräch zum neuen Wohnungsaufsichtsgesetz im „tanzhaus nrw“ in Düsseldorf teil.

Das Gesetz verfolgt das Ziel, Missstände an Wohnraum zu beseitigen. Durch die im Gesetz enthaltenen Instrumente sind die Kommunen nunmehr handlungsfähiger, um bei Anzeichen von Verwahrlosung von Wohnraum frühzeitig zu reagieren und auf die Beseitigung von Missständen hinzuwirken.

Nach der Einführung durch Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, gab es erste Erfahrungsberichte aus der kommunalen Praxis. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion zur Anwendung des Gesetzes zwischen Vertretern der Kommunen, des Ministeriums und der Mieterverbände an. Am Nachmittag lag der Schwerpunkt der Beiträge auf der Stärkung von Wohnungsämtern in den Kommunen und der Vernetzung mit anderen Stellen vor Ort wie z. B. Mietervereinen und Jobcentern.

Das Werkstattgespräch bot den Teilnehmern und Teilnehmerinnen insgesamt eine Möglichkeit, mit Vertretern der Landesregierung aber auch untereinander erste Erfahrungen zur Anwendung des neuen Gesetzes auszutauschen, offene Fragen anzusprechen sowie Kontakte mit anderen kommunalen Vertretern zu knüpfen.

Derzeit wird ein Leitfaden zum neuen Gesetz erarbeitet, der den Kommunen bei der Anwendung des Gesetzes Hilfestellung leisten und zu einer einheitlichen Anwendung beitragen soll.

Fragen und Antworten zum Wohnungsaufsichtsgesetz finden Sie hier auf unserer Homepage.

 

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Frau Anna Zavelberg, Referatsleiterin, Telefon: 0211 8618- 5525, anna.zavelberg@mhkgb.nrw.de

Herr Tim Offermanns, Telefon: 0211 8618-5526,tim.offermanns@mhkgb.nrw.de

Frau Claudia Nentwich, Telefon: 0211 8618-5528, claudia.nentwich@mhkgb.nrw.de

 

 


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