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Wohnraumförderung

Förderung von Wohnraum

Wohnen ist für alle Menschen ein zentrales Grundbedürfnis. Wohnraum muss nicht nur in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, sondern auch individuellen Qualitätsansprüchen genügen.

Damit die speziellen Wohnbedürfnisse der Bevölkerung - insbesondere von Haushalten mit Kindern, älteren oder behinderten Menschen - erfüllt werden können, bietet das Land Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten beim Neubau oder bei bestehenden Wohnungen: Zum Beispiel für den Bau oder Kauf selbst genutzten Wohneigentums, beim barrierefreien oder energieeffizienten Umbau, für die denkmalgerechte Erneuerung von Siedlungshäusern oder für die Umstrukturierung von Großwohnanlagen. Zielgruppe der sozialen Wohnraumförderung sind Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen.

Wohnungspolitik muss auf lokal sehr unterschiedliche Veränderungsprozesse reagieren. In vielen Städten und Gemeinden geht vordringlich darum, bezahlbare Mietwohnungen für einkommensschwache Haushalte zu erhalten und die Möglichkeiten für den Eigentumserwerb zu verbessern. Andernorts steht die Reduzierung des Wohnungsleerstands im Fokus. Kommunale Handlungskonzepte bieten eine sehr gute Möglichkeit, die jeweiligen lokalen Entwicklungen vor Ort zu analysieren und zu umsetzungsorientierten Lösungen zu kommen.

  

Im Überblick:

Wie wird gefördert?
  • Das Land legt jährlich ein Wohnraumförderungsprogramm auf, aus dem Darlehen mit einem Gesamtvolumen von derzeit 800 Millionen Euro vergeben werden.

 

Was wird gefördert?

  

Wer wird gefördert?
  • Wohnungsgesellschaften
  • private Investoren und Wohneigentümer
  • Genossenschaften
  • bei der Eigentumsförderung Haushalte mit Kindern oder schwerbehinderten Angehörigen innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen

  

Wer informiert?
  • Ansprechpartner sind die örtlich zuständigen Bewilligungsbehörden. Dies sind in der Regel die Ämter für Wohnungswesen bei den Kreisen oder Städten.

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