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Wohnraumförderung

Förderung des Mietwohnungsbaus

Förderung des Mietwohnungsbaus

Der Schwerpunkt der sozialen Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen ist die Förderung des Mietwohnungsbaus. Durch die Vergabe von zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen und Tilgungsnachlässen an Investoren, die als Gegenleistung für die Zeitdauer der Förderung Mietpreis- und Belegungsbindungen zu Gunsten von Haushalten mit niedrigem oder mittlerem Einkommen einräumen, fördert das Land den Neubau und die Neuschaffung von qualitätvollem, energieeffizientem und barrierefreiem Wohnraum.

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Neubau und die Neuschaffung im Gebäudebestand von

  • Miet- und Genossenschaftswohnungen,
  • zur Vermietung bestimmten Eigentumswohnungen,
  • Gruppenwohnungen für ältere/oder behinderte Menschen sowie Studierende
  • Mieteinfamilienhäusern,
  • bindungsfreien Wohnungen gegen Einräumung von Besetzungsrechten an geeigneten Ersatzwohnungen

und im Zusammenhang mit der Förderung solcher Wohnungen auch Räume zur Verbesserung der wohnungsnahen sozialen Infrastruktur für die Nutzung durch Hausgemeinschaften geförderter Wohnungen, durch die Bewohner des Quartiers oder durch gemeinnützige Vereine oder Gesellschaften.

 

Wer wird gefördert?

Förderzusagen werden im Rahmen verfügbarer Mittel an kreditwürdige Bauherren vergeben (natürliche und juristische Personen wie private Investoren und Wohnungseigentümer, Wohnungsunternehmen, gemeinnützige Organisationen und Genossenschaften).

 

Wie wird gefördert?

Ist die Förderwürdigkeit eines Bauvorhabens gegeben oder absehbar, prüft die NRW.BANK die Kreditwürdigkeit des Bauherren. Wird die Kreditwürdigkeit bestätigt, erteilt die Bewilligungsbehörde eine Förderzusage und die NRW.BANK schließt einen entsprechenden Darlehensvertrag ab.

 

Wo kann man Fördermittel beantragen?

Fördermittel werden bei der örtlichen Bewilligungsbehörde bei der Stadt- oder Kreisverwaltung beantragt.

 

Welche Informationsquellen gibt es?

Bauherren nehmen in der Regel zunächst Kontakt mit der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde bei der Stadt- oder Kreisverwaltung auf, um Fragen des Bedarfs, der Zielgruppen, der Verfügbarkeit von Fördermitteln, der Qualitätsanforderungen an die Planung und des weiteren Verfahrens klären.

 


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