Inhaltsbereich

Wohnraumförderung

Modernisierung

Modern wohnen in bestehenden Häusern und Wohnungen

Die große Mehrzahl der Wohngebäude, in denen die Menschen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahrzehnten leben werden, ist bereits heute gebaut. Ihren veränderten Wohnbedürfnissen ist daher nicht allein durch den verstärkten Neubau von Wohnungen und Eigenheimen zu entsprechen. Auch die vorhandenen Wohngebäude müssen modernisiert und aktuellen Anforderungen angepasst werden. Die Landesregierung leistet mit einer einfachen und attraktiven Modernisierungsförderung ihren Beitrag, dass das Wohnen im Bestand heute und in Zukunft komfortabel, sicher, umweltschonend und bezahlbar bleibt oder wird.

 

Modernisieren wird gefördert – attraktiv und einfach

Auf Grundlage der Richtlinie zur Förderung der Modernisierung von Wohnraum in Nordrhein-Westfalen (RL Mod - s.u.) kann die Modernisierung einer Wohnung oder eines Eigenheims mit einem zinsgünstigen Förderdarlehen für die anfallenden Bau- und Baunebenkosten bis zu einer Höhe von 100 000 Euro finanziert werden. Ein Eigenanteil der Bauherrin oder des Bauherrn ist nicht erforderlich. Auch die Kosten für die gleichzeitige Durchführung von Instandsetzungsmaßnahmen sind förderfähig. Bereits zu Beginn der Darlehenslaufzeit wird ein Fünftel der Darlehensschuld erlassen und für die folgenden zehn Jahre fallen erstmals keine Zinsen an. Die Förderkonditionen gelten landesweit einheitlich.

 

Damit Wohnen auch nach der Modernisierung bezahlbar bleibt

Für alle im Rahmen der RL Mod modernisierten Wohnungen gelten dem Grundsatz nach Mietpreis- und Belegungsbindungen. Damit wird u.a. gewährleistet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nicht im Zuge der Modernisierung durch steigende Wohnkosten verdrängt werden, sondern von dem erhöhten Wohnwert profitieren. Die Eigentümerinnen und Eigentümer von selbstgenutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen müssen Einkommensgrenzen einhalten, um die Modernisierungsförderung zu nutzen. Ausnahmen bilden hier die Stadterneuerungsgebiete der Programme „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“, wo der Verzicht auf Belegungsbindungen und Einkommensgrenzen die Durchmischung der Wohnbevölkerung befördert und die städtebauliche Erneuerung stützt.“


MGEPA im Überblick


© MHKBG Nordrhein-Westfalen