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Wohnraumförderung

Wohnen im Alter

Das Wohnen ist ein zentraler Baustein für die Lebensqualität. Gerade für ältere Menschen ist das wichtig, da sie sich mit zunehmender Einschränkung ihrer Beweglichkeit länger zuhause aufhalten. Viele Wohnungen sind jedoch baulich nicht altengerecht. Das macht es oft unmöglich, weiter in der eigenen Wohnung wohnen zu bleiben.

Neu gebaute Mietwohnungen müssen im öffentlich geförderten Wohnungsbau bereits seit 1998 barrierefrei sein. Weitere Anreize wie Darlehen für den Einbau von Aufzügen oder bauliche Anpassungen bei Schwerbehinderung runden das Förderangebot ab. So wird der Gebäudebestand sukzessive grundlegend neu strukturiert und unterstützt eine selbstständige Lebensführung im Alter in den eigenen vier Wänden - bei hoher Wohnqualität.

  

Förderangebote zum Wohnen im Alter

Zur Erweiterung der Angebotspalette und zur Bewältigung der Herausforderung des demografischen Wandels fördert das Land seit dem Jahre 2003 neue innovative Förderangebote zur Errichtung von kleinen, ambulant betreuten, gemeinschaftlich orientierten, dezentralen und quartiersnahen Wohnungen zur Versorgung hilfsbedürftiger Menschen.

Neben herkömmlichen barrierefreien Wohnungen sind ebenfalls förderfähig Gruppenwohnungen mit separaten Appartements und Gemeinschaftsräumen oder Gruppenwohnungen mit einzelnen Zimmern und Gemeinschaftsräumen.

Mit diesen differenzierten Förderangeboten werden wichtige Impulse in die Wohnungswirtschaft gegeben, um so den gebotenen Notwendigkeiten und der Individualität des Wohnens nicht nur im Alter Rechnung zu tragen.


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