26.05.2021

Ministerin Scharrenbach: Baupolitische Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen bekommen ein Update. Machen Sie mit!

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen fasst seine Baupolitischen Ziele neu. Ein breit angelegter Beteiligungsprozess soll die Neufassung der Rahmenvorgaben für landeseigene Bauvorhaben begleiten.

„Gebäude prägen unsere Heimat. Sie sind mehr als Steine. Gebäude schaffen Identität und Identifikation. Sie sind Anziehungspunkte für Menschen und Unternehmen. Die Baupolitischen Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen sind hierbei wichtige Impulsgeber für landeseigene öffentliche Bauvorhaben. Nach fast 20 Jahren ist es an der Zeit, den Baupolitischen Zielen ein Update zu geben. Mit einer Erneuerung der Baupolitischen Ziele will das Land bei Themen wie der Qualität, Baukultur und Energieeffizienz öffentlicher Gebäude vorangehen und neue Standards für das Bauen der Zukunft festlegen“, erklärt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Die Baupolitischen Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen bilden die Grundlage für alle landeseigenen öffentlichen Bauvorhaben. Sie formulieren Vorgaben unter anderem zu Qualität, Gestaltung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die baupolitischen Ziele sind seit 2002 Grundlage für Bauvorhaben des Landes Nordrhein-Westfalen und sollen eine nachhaltige Entwicklung durch qualitätsvolles Planen und Bauen ermöglichen.

Interessierte aus Architektur- und Planungsbüros, kommunalen Bauverwaltungen und mit Baukultur befassten Vereinen und Verbänden, aber auch alle darüber hinaus Interessierte sind dazu aufgerufen, sich an der Diskussion zur Neufassung der Baupolitischen Ziele Nordrhein-Westfalens zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen startet mit der gezielten Beteiligung der für das öffentliche Bauen Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden.

Im Juni 2021 finden dazu fünf Workshops statt, die sich mit ausgewählten Schwerpunktthemen befassen werden. Parallel beginnt eine Online-Befragung. Hier können alle Interessierten ihre Vorstellungen und Wünsche an das öffentliche Bauen mitteilen.